Über Nordirland

Nordirland ist eines, von vier Teilen, der Vereinigten Königreiche Großbritanniens (UK). Sie bilden sich aus Schottland, England, Wales und Nordirland, wobei es geographisch zu Irland gehört. Ebenfalls, wie in den drei anderen Staaten auch, wird Nordirland von einer Königin regiert- Elizabeth II. Die Amtssprache ist Englisch, es wird aber auch Irisch oder Ulster Scots gesprochen. Es besitzt, im Gegensatz zu Deutschland, eine geringe Fläche von ca. 14. 000 km2 und dementsprechend auch eine kleine Bevölkerungsdichte von 120 Einwohnern pro km2 (im Vergleich: Deutschlands Bevölkerungsdichte ist ca. 230 Einwohner pro km2). Bezahlt wird dort noch mit Pfund Sterling, anders als in Südirland mit dem Euro. Von Nord nach Süd hat Nordirland eine Ausdehnung von 130 Kilometern und von Osten nach Westen 180 Kilometer.

Umgeben von einer 500 kilometerlangen Küste. Auch einige Berge gibt es in Irland, die man im Rahmen einer Rundreise besuchen kann.
Da wäre einmal der Mourne Mountains
(852 m), als höchster, Sperrin Mountains und Antrim Plateau. Bekannteste und wichtigste Städte in Nordirland wären beispielsweise:
Belfast, Enniskillen, Larne, County Down, Dromore, Banbridge, Strabane, Omagh oder Newtownards. Bis Anfang diesen Jahres bewegte sich in Nordirland der geschichtliche Hintergrund noch stark. Es gab einen Nordirlandkonflikt zwischen den,
dort Wohnenden, Iren (die der katholischen Seite angehören)
und den, neu Eingewanderten, Schotten/Engländern (die der protestantischen Seite angehören).

Zum großen Konflikt zwischen beiden Parteien kam es schon im
12. Jahrhundert, doch in den 60-er Jahren sprudelte wieder alles auf und es kam zum erneuten Krieg zwischen den alteingesessenen Iren und den eingesiegelten Engländern. Schon früher haben die Briten durch Schiffskolonien versucht Irland einzunehmen, doch die Iren wehrten sich mit allen Mitteln.
Nach vielen Versuchen doch, besiegten die Briten die Iren und nahmen Irland durch Führung Heinrich VIII. ein. Der katholische König löste sich von seiner Religion und führte den Protestantismus in England und auch in Irland ein. Nachdem er sein Amt an Elisabeth I. weitergab veränderte sich die Geschichte drastisch! Elisabeth zwang alle Iren dem protestantischen Glaube anzugehören und ihren katholischen abzusetzen. Doch die Iren wehrten sich ein weiteres Mal. Nach häufigen Aufständen, die erfolglos blieben, floh der Adel von Ulster und die Briten kamen so an mehr Macht. Sie siedelten 100 000 Schotten in Irland an, die der protestantischen Kirche angehörten. Durch Verbote für Katholiken und Vorrecht für Protestanten, Hungerkatastrophen der Katholiken zwangen die Protestanten die Iren zum Glauben.
Nach dem 1. Weltkrieg änderte sich vieles. Englische Kolonien mussten eine irische Revolution verhindern und Großbritannien merkte, dass es so nicht weitergehen kann.

Sie entschlossen sich 1922 einen eigenen irischen Staat zu schaffen mit natürlich Ulstergebiet, da dort die Mehrheit der Protestanten lebte. 1992/93 wurde dann eine Friedensvereinigung zwischen dem Iren und dem Briten vereinbart, doch die Oberhäupter beider Seiten stellten sich nicht zufrieden.
Nach neuer Besetzung der Regierung wurde der Friedensvertrag erneut vorgeschlagen und auch erfolgreich von den Katholiken angenommen. Aber am Karfreitag des Jahres 1998 fielen wieder alle in alte Gewohnheiten. Der Krieg ging weiter bis 2000 der Nordirische Minister erneut befehlt, die Waffen zu legen, anfangs spielte die IRA (Partei der Briten-Protestanten) mit, unterschrieb den Vertrag und jeder sah gute Chancen. Doch kürzlich danach brachen die Protestanten den Vertrag und griffen die Iren erneut an.

Aber der Frieden nähert doch noch! 2001 gelang der Durchbruch des Friedensvertrag von den Iren doch noch. Die IRA versprach einen endgültigen Waffen- und Bombenstillstand und hielt ihn auch ein.
"Die Führung der IRA hat formell ein Ende des bewaffneten Kampfes befohlen." Mit diesem Satz drückte die IRA 2005 deutlich zum Frieden auf. Später wurden auch sämtliche Waffen vernichtet. 2007 wurde dann auch eine Allparteienregierung eingeführt.
Der Frieden ist somit erstmals richtig gesichert!